Alin Coen Band

“Davon will man mehr, ständig auf repeat.” – “Eine Stimme mit Suchtpotenzial.” Begeistert sprechen Kritiker und Fans von Alin Coens zart-melancholischen, zugleich selbstbewussten Liedern. Die Musikzeitschrift Melodie & Rhythmus beschreibt es so: “Einige Gefühle fallen von einem ab wie nutzloser Ballast und manche werden durch ihre Lieder regelrecht ans Licht gefeuert.” Ihre Songs erzählen vom Hoffen und Scheitern, vom Lieben und Loslassen. Man hört sie nicht nur, man erlebt sie. Ihre Musik entspringt dem Folk, durchwandert den Pop – und trifft mitten ins Herz.

Alin Coen, 1982 in Hamburg geboren, ist als Tochter einer deutschen Ärztin und eines mexikanischen Künstlers zweisprachig aufgewachsen. Als Jugendliche reiste sie nach Indien, Osttimor, Kanada und lebte auch mal ein Jahr in Australien. Auf der Suche nach Bullerbü landete sie mit neunzehn in Schweden und entdeckte bei einer offenen Bühne ihr Talent als Komponistin und Gitarristin. Zum Studium zog es sie nach Weimar. Sie studierte Umweltschutztechnik, verbrachte aber mehr Zeit mit der Gitarre als im Hörsaal und gründete vier Jahre später, im Mai 2007, mit Jan Frisch an der Gitarre, Philipp Martin am Bass und Fabian Stevens am Schlagzeug die Alin Coen Band. Jan war Architekturstudent und gab nebenher Konzerte mit seinen Liedern. Philipp und Fabian ließen während ihres Jazzstudiums keine Session aus. In den vergangenen drei Jahren wuchs aus vier einzelnen Musikern eine Band mit einem Sound, der einen wegträgt. Und mit besonderen Fähigkeiten: sie passen mit all ihren Instrumenten (inklusive Schlagzeug, Bassanlage und vier Gitarren) in einen Golf und können mit sieben Keulen jonglieren.

Die Alin Coen Band ist eine der fünf Nachwuchsbands, die 2008 am legendären “Popcamp” teilnehmen durften, dem Meisterkurs für Popmusik des deutschen Musikrats. Im August tourte die Band durch Kanada, trat u.a. in Vancouver und Victoria auf. 2009 eröffnete sie Konzerte für Jacob Dylan, Starsailor, Philipp Poisel, Regina Spektor und Amos Lee. Auch die Medien wurden schnell auf die Vier aufmerksam und so konnte man sie im ZDF bei “Pop Cracks”, sowie in der wöchentlichen Kultursendung “Scobel” auf 3sat sehen.

Es macht Spaß, die Band live zu erleben. Was die Vier auf die Bühne bringen, hat eine geradezu ansteckende Leichtigkeit. Besonders intensiv wird es jedoch durch Alin Coens Texte, die oft selbstironisch sind – wie in ihrem Song “Das letzte Lied”: “Dieses sind dann wohl die letzten Zeilen, die ich an dich richte. Dieses letzte Lied soll bei dir weilen – bis ich ein neues dichte.”

“Schon vorbei?”, fragt man sich am Ende eines Konzerts und wünscht sich eine CD, die man ständig auf repeat hören kann. Darauf muss man nicht mehr lange warten. Am 27.08.10 erscheint nun das Debütalbum “Wer bist du?” auf dem bandeigenen Label “Pflanz einen Baum”. Das Label haben sie gegründet, um unabhängig zu sein und um sich nicht in die Musik reinreden zu lassen. Diese Eigenständigkeit prägt auch das zweisprachige Album, das fernab vom Pop-Einerlei ist. Die Band hat mit ihrer Musik etwas Neues gepflanzt: den Alin Coen Band Sound. Mit jedem Mal Hören wächst die Begeisterung für diese Musik.

www.myspace.com/alincoen

Tracklisting:

01. Wolken
02. Darts
03. Same Boat
04. Die Nähe
05. Ich war hier
06. Festhalten
07. Halo
08. Stream
09. Rejected
10. Hold
11. Wer bist du?
12. Left Behind
13. Das letzte Lied
14. Der Schwan (Instrumental)

Das Album Alin Coen Band “Wer bist du?” (Pflanz Einen Baum/Null-Ouvert) erscheint am 27.08.2010.

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