The Human League – Credo

Image: 1562400 Nach zehnjähriger Pause und mit einem unwiderstehlichen neuen Album sind sie wieder da: The Human League. Im Jahr 2011 genießen The Human League vielleicht noch größeres Ansehen als im Jahr 1981, als ihr bahnbrechendes Album "Dare" auf den Markt kam. Dass sie praktisch von allen, beginnend bei Madonna über Moby, die Pet Shop Boys und Robbie Williams, als prägender Einfluss bezeichnet wurden - und damit dem Original-Synthpopsound aus Sheffield ihren Respekt zollen. Das neue Album "Credo" reiht sich ein in eine Klangwelt, die von Bowie und Kraftwerk über Chic und Michael Jackson bis zu Lady Gaga und Girls Aloud reicht: Überaus ansteckender Chartpop mit einer überraschend subversiven Wendung. "Credo" verschafft sich selbst unter den aktuellen knalligen Pop-Produktionen Gehör und liefert überdies eine Essenz all dieser Dinge ab - abgemischt mit dem was The Human League immer schon besonders machte: Eleganz und Hooklines für die andere Bands töten würden. Die Single "Night People" war bereis ein suburbaner Disco-Popsong, der verboten gut ins Ohr geht und mit einem Schuss dunklem Drama abgeschmeckt ist. Die zweite Single "Egomanic" holt die Eleganz zurück in den Club und als Track schlägt er die Brücke zwischen Human League als Ahnenkult und der League, die mit einem Tanzaufruf an Clubber überall auf der Welt (ganz egal in welchem Jahrzehnt sie zuerst getanzt haben) die Punktlandung des Jahres hinlegen. Erhältlich ab 11.03.2011

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