Katika – Ricaricare

Image: 1563524 Das Debutalbum der Wiener Sängerin Katika wurde mitgeschrieben, arrangiert und produziert von Wolfgang Frisch von den Wiener Elektronikrockern Sofa Surfers. Frisch begleitet Katikas zart-leidenschaftlichen Gesang mit der 'Chitarra', als hätte er jahrelang bei Sonnenuntergang am süditalienischen Sandstrand gesessent. Bossa-Nova-Percussion findet sich ein, Querflöte, Saxophon, ein Cello - alles schlicht, unaufgeregt, in sich ruhend.



Was auch den Nicht-Italiener an „Ricariacare“ am meisten bewegt, ist die melancholische Gelassenheit, die sich durch alle canzoni zieht. „Ricaricare“ heißt „Aufladen“ – dieses Album füllt die Seele mit Gelassenheit, als ob man an einem Augusttag ins ewige Blau der See starrt, auf die verschwommene Linie des Horizonts. „Eine meiner Hauptinspirationsquellen ist das Meer mit seiner kraftvollen Stille, aber ebenso die Stadt und ihre Menschen. Auch diese beiden Gegensätzlichkeiten treiben mich an kreativ zu sein.“

Dem Zuhörer offenbart sich das leichtfüßige, wenn auch melancholische Lebensgefühl einer Künstlerin, die es wie kaum eine andere versteht, uns durch ihren zarten und gleichzeitig leidenschaftlichen Gesang Einblick in ihre gedankliche Bilderwelt zu gewähren. Genau diese Bilder finden sich ebenso im optischen Erscheinungsbild ihres Werkes wie in der visuellen Umsetzung der Live-Auftritte wieder. „Diese Bilder musikalisch wie optisch erfahrbar zu machen, ist eine wunderbare Herausforderung“, so die Sängerin. Und so schafft Katika, diese italienisch-deutsch-schweizerisch-kroatisch-österreichisch geprägte Frau für Italien, was Madredeus für Portugal getan haben: Landesbilder aus dem Klischee lösen und in ihrer ursprünglichen Schönheit zeigen.

Die Ausnahmekünstlerin Katika hat eine weite Reise hinter sich, musikalisch und physisch. Katika wird in Koblenz in Deutschland geboren, die Mutter ist Kroatin, der Vater Italiener. Mit zwei Jahren zieht sie mit den Eltern nach Thun in die Schweiz, mit 16 nach Italien in die Abruzzen, fünf Jahre später nach Wien. Dort beginnt sie, Musik zu machen.

Durch ihre Geschichte geprägt, spiegelt sich ihre multikulturelle Vergangenheit in ihrer Kunst wider, und so verwundert es nicht, dass Katikas lyrische Stimme sich gerne mal mit leichten Bossa-Rhythmen, mal mit chansonartiger Gitarrenbegleitung wie auch mit folkloristischem genauso wie modernem Instrumentarium zusammentut. Ausgangspunkt ihrer Arbeit bleibt jedoch der auf der italienischen „chitarra“ basierende Gesang. „Ich denke und fühle in meiner ersten Muttersprache: dem Italienischen. Mit ihr möchte ich meine Hörerschaft in Schwingung versetzen, denn ich glaube fest an Energien und ihr verbindendes Element, das uns einander näher bringt, obwohl wir uns fremd sind“, beschreibt die Künstlerin ihren Ansatz. Erhältlich ab 03.06.2011
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