Chuckamuck – Jiles

Image: 1579184 Chuckamuck spielen das alte Spiel neu. Als anmaßende, vogelfreie, selbsternannte Könige des Hügels. Der liegt bei dieser Band in Berlin. Im vergangenen Jahr hatten dort noch manche Bandmitglieder die Schule hinter sich gebracht. Kurz darauf traf sich die Ex-Schülerband mit dem renommierten Produzenten Moses Schneider, um ihr zweites Album "Jiles" aufzunehmen. Dabei entstanden Lieder, die vorschnelle Zuhörer für musikalisches Re-Enactment halten könnten. Aber tatsächlich führen Chuckamuck voller Freude ziemlich wilde Rollenspiele auf: Die Ramones als Doo Wop-Quartett. Die fünfziger Jahre aus der Sicht von The Jesus and Mary Chain. Die Beach Boys, wenn sie für My Bloody Valentine singen würden. Bei diesen guten Namen finden Chuckamuck Aufhänger für die prächtigsten Lebensgefühle. Rock'n'Roll ist ihnen entsprechend ein Meer, wo man nichts zu tun hat, außer ständig Entdeckungen zu machen. Deshalb stürzen sich Chuckamuck so gern in dessen Brandung, um sich nass zu machen. Sie kümmern sich um Geschichte, indem sie in ihr schwimmen gehen. Zurück am Strand treffen sie dann Ideen. Weil die im Kapitalismus von Leuten verkörpert werden, singen Chuckamuck von Karl Egal und Bill McGrill. Von dem Hitchhike Baby und dem Geistergirl. Von "Äss-Kah-Uh-Äll-ÄllÜpssilonn", der Agentin aus der berühmten Science-Fiction-Fernsehserie und von Jeanie Reynolds, allerdings nicht der Soulsängerin. Um sie drehen sich diese schlunzigen Anti-Spießer-Rocksongs mit Hymnen-Gen. Chuckamuck spielen ein Spiel, das die Regeln ändert. Wer hört, gewinnt. Erhältlich ab 19.04.2013
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