Western Lows – Glacial

Image: 1582703 Western Lows haben sich nicht auf klassische Art gegründet. Das Projekt entstand im Laufe des Jahres 2011 - einem Zeitraum, in dem Jack Burnside allmählich die losen Enden zusammenfügte, die Western Lows Debütalbum "Glacial" werden sollten. Burnside hatte zuvor in den USA großen Erfolg mit seiner Dreampop-Band Mezzanine Owls, die in der kalifornischen Shoegaze-Szene beheimatet ist. 2012 aber verließ Burnside Los Angeles Richtung Athens, um mit Andy LeMaster zusammen zu arbeiten. LeMaster ist nicht nur Mitglied der Indierock-Band Now It's Overheard, der Multi-Instrumentalist produzierte und mixte auch schon Bands wie R.E.M., Azure Ray und Alessi's Ark. Mit LeMaster als Bassist, Produzent und Kollaborateur gewannen Burnsides vage Ideen konkret an Form. Die zehn Songs auf "Glacial" brennen, flackern und schwinden im ureigenen Licht, sie folgen einer selbst gewählten Richtung, mal fließend, mal gestaut und vermählen beruhigende Vocals mit stacheldrahtigen Gitarren und verwaschenen Breitwandfilmsounds.

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Western Lows haben sich nicht auf klassische Art gegründet, nicht von jetzt auf gleich. Das Projekt entstand stoßweise im Laufe des Jahres 2011 - einem Zeitraum, in dem Jack Burnside allmählich die losen Enden zusammenfügte, die Western Lows Debütalbum "Glacial" werden sollten. Burnside hatte zuvor in den USA nicht geringen Erfolg mit seiner Dreampop-Band Mezzanine Owls, die in der kalifornischen Shoegaze-Szene beheimatet ist. 2012 aber verließ Burnside Los Angeles Richtung Athens, um mit Andy LeMaster zusammen zu arbeiten. LeMaster ist nicht nur Mitglied der Indierock-Band Now It's Overheard, der Multi-Instrumentalist produzierte und mixte auch schon Bands wie R.E.M., Azure Ray und Alessi's Ark. Mit LeMaster als Bassist, Produzent und Kollaborateur gewannen Burnsides vage Ideen konkret an Form. Die zehn Songs auf "Glacial" brennen, flackern und schwinden im ureigenen Licht, sie folgen einer selbst gewählten Richtung, mal fließend, mal gestaut und vermählen beruhigende Vocals mit stacheldrahtigen Gitarren und verwaschenen Breitwandfilmsounds.

Von der starr eröffnenden Gitarrenlinie der Single "Grapevine" entfaltet sich "Glacial" allmählich Stück für Stück. In seinen ruhigeren Momenten folgt die Platte derselben Straße wie Mazzy Star in ihren fesselndsten Momenten. Luftige, vom Pop beatmete Stücke wie "Last Known Rivers" und "Gave Away" werden von Wirbeln wunderbaren Lärms getragen, die wie Misson of Burma oder Guided By Voices widerhallen, Bands, die wissen, wie man eine ausufernde Gitarre ihre eigene Geschichte erzählen lässt.

Der Nebel lichtet sich auf "Icicles", einem Track, der die Art von beunruhigt-aber-hoffnungsvoll kristallklarem Pop abruft, der The Cure einst ins Radio brachte. Ein Song, von dem Stereogum schrieb, er sei perfekt für die Momente der Dämmerung. "Lazy" dagegen detoniert in My-Bloody-Valentine Manier mit einem grummelnden Tremolo, das über das beständige Rumpeln von Jeremy Wheatley's Schlagzeug prasselt. Wheatley (Crooked Fingers) wechselt sich im Verlauf der Platte mit Clay Leverett (Bright Eyes) am Schlagzeug ab. Ein weiterer Gast ist Orenda Fink (Azure Ray), die ihre Stimme auf "I Will" beisteuert. Manche Bands tauchen aus dem Nichts auf. Western Lows ist eine Band, die daran erinnert, wie sich dieses Nichts anfühlt. Nur gut, dass es sich für unsere Ohren einfangen lässt.
Erhältlich ab 06.09.2013
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