Till von Sein Pres. – Suol Mates

Image: 1583835 Suol Mates, die Zweite. Seit der ersten Auflage, bei der Kollege Fritz Kalkbrenner den Crossfader bediente, wissen wir: diese Reihe hat etwas mehr zu erzählen als der gewöhnliche DJ-Mix. Hier sind Gesamtnarration und stimmungslenkender Pinselstrich mindestens genau so wichtig wie die Grundgüte jedes einzelnen verarbeiteten Tracks. Wer könnte nun der Suol Mates-Methode besser gerecht werden als Till von Sein? Also der Typ, dem nichts ferner liegt als irgendein Genre-Diktat und dem nichts egaler ist als Geschwindigkeitskontrollen unterhalb der 115 bpm Zone. Von Sein verlässt nun auf dieser Compilation fast komplett die ausgetretenen four-to-the-floor-Pfade und hebt seinen Songstream in eine Art Schwebezustand. Es ist schon große Mixkunst, wenn eine Zusammenstellung von vorwiegend Fremdkompositionen eine unverkennbare Handschrift trägt. Was mit der Field Recording-grundierten Meditation aus der Hand von Noyce beginnt, u.a. Ayalas D'n'B-Besänftigung, Rippertons feelgood-Afterhour-Schwingungen, angejazzte Latin-Space-Disco seitens Ackin', Downtempo-Melancholien von El_Txef_A, Chillwave-Grandezza aus den Federn von Toro Y Moi und Blood Orange einbezieht und in einem behutsamen Sebastien Tellier-Jam ausatmet, kann in diesem augenblicklich entspannenden und rundherum stimmigen Vibe nur von einem zusammen gefügt worden sein: Suolmate Till von Sein.
Erhältlich ab 13.09.2013
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