The Von Duesz – It’s All

Image: 1585540 Das ElectroKrautpopTrio The von Duesz präsentiert mit "It's All" einen Release der Extraklasse. Drei Songs und drei Remixe voller Anmut, straighter Deepness und dem Gefühl, ausschließlich im Jetzt zu existieren. Machen wir es kurz: "It's All" ist der bis dato eindrucksvollste Song der Bielefelder Band The von Duesz. Seit ihrem Labeldebüt "Garant" steht das Trio für live performte Club Music - in der Nische zwischen Elektronik, Kraut und Jazz.


Jetzt verdichten sie ihre freie Musik zu sublimem Pop - und diese Wandlung steht ihnen ausgesprochen gut. Selbst wenn Florian Schäffer, Henning Rice und Ismail Özgentürk mit "Alert Me" beweisen, dass sie wahre Könner der Improvisationskunst sind, sind es der Titeltrack "It's All" und der überraschende Closer "The Eye", mit denen sie M=Maximal ein perfekt inszeniertes Arrangement schenken.
Im Mittelpunkt von "It's All" steht nicht nur der sehnsüchtige Bariton von Özgentürk - der entschleunigte Pathos, der von EDrums sowie SchlagzeugNadelstichen evoziert wird, erhält durch alles durchdringende MoogEskapaden genau die richtige Kulisse. So als wären The Notwist mit Caribou im Studio, um beim Jammen mal eben einen neuen Hit zu produzieren.
Gleich drei Künstler haben die Einladung angenommen, dieses Kleinod aus einer neuen Perspektive zu präsentieren: Egokind, gut gebuchter Klangforscher der Zukunft, fügt dem Original nicht nur die nötige Portion Deepness hinzu, sondern gibt uns einen Vorschlag, wie Burial mit seinen VocalCuts im Tageslicht klingen könnte. Die Gebrüder Teichmann entkleiden "It's All" mit ihrer DrumFokussierung nicht nur, sondern statten
ihre Version mit einigen Dissonanzen aus - richtig, mehr Rework als Remix. M.O.R.A., das Projekt More Of Radical Architecture von Christian Borngräber und Ulrich Hornberg, gibt dem Ganzen eine retrofuturtistische Note, die mit ihrem UptempoHabitus clubtauglich daherkommt. So muss das Appetithäppchen für den kommenden Langspieler klingen. Erhältlich ab 15.11.2013

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