Chris Pureka – How I Learned To See In The Dark (Haldern Pop Recordings)

Chris PurekaBewaffnet mit einem scharfen Blick für leicht zu übersehende Details und einer emotionalen Intelligenz, die blitzschnell von überzeugend auf bezwingend umschalten kann, macht sie seit über einer Dekade Alben – nach ihren eigenen Spielregeln. Jetzt, mit ihrem dritten Studioalbum “How I Learned To See In The Dark” (Haldern Pop, 2014), ergänzt Pureka das solide Fundament ihrer kontinuierlich gewachsenen zwölfjährigen Karriere um weitere kühne Bausteine.

Pureka startete früh in den Kneipen und Clubs ihres Heimatstaates Connecticut und gewann die Aufmerksamkeit von Presse wie auch Musikern. Schon kurz nach ihrem Umzug nach Northhampton, Massachusetts nahm ihre Karriere Fahrt auf. 2001 veröffentlichte sie ihre erste EP, gefolgt vom in den USA mit viel Kritikerlob bedachten Album “Driving North” (2002), das in einer ersten Headlinertour mündete. Seither hat sie zwei weitere Alben und zwei EPs auf ihrem eigenen Label Sad Rabbit Records veröffentlicht und weiterhin die USA und Europa bereist.

Und die ganze Zeit ging für Pureka Unabhängigkeit über Bequemlichkeit. Sie hat all ihre Alben auf eigene Kappe veröffentlicht und spielt bis zu 200 Konzerte im Jahr – so behält sie alle Fäden in der Hand. Und genau dieser Independent-Wesenszug ist auf “How I Learned To See In The Dark” durchweg spürbar. Purekas Coproduzentin und langjährige Freundin Merill Garbus (tUnE-YaRds/ 4AD) steuerte für das Album ihre typischen, schrulligen Aufnahmetechniken und ihr Faible für ausgefallene Instrumentierungen bei und half so Pureka mit ihrem Sound bis dato unkartiere Territorien zu erobern. Obwohl sie ihrer einzigartigen Alchemie von Sehnsucht, Verlust und Hoffnung treu bleibt, erlebt der Hörer auf “How I Learned To See In The Dark” klangliche Abenteuer, die eine neue Stufe in Purekas musikalischer Entwicklung markieren. “Ich wollte, dass es sich sofort anders anfühlte,” erklärt Pureka. “‘Wrecking Ball’ steht für viele der Elemente die anders sind als auf der letzten Platte.” Dieser Unterschied liegt in einer neu entdeckten Kantigkeit gepaart mit einem abstrakteren Klang: Schimmern auch musikalische Tiefe und Komplexität durch jedes Stück, so bleiben doch immer der Raum und die kreative Instrumentierung, für die Pureka bekannt ist, erhalten.

“Ein Interviewer bat Chris Pureka ihre Musik in einem Haiku zusammenzufassen. ‘Aber gerne: Traurige Folksongs von Einsamkeit und Schmerz, die sich danach sehnen wieder zu einander zu finden.’ Ihre Melodien haben den ernsten Tonfall von Neil Young und Gillian Welch, ihr Gitarrenspiel ist wenngleich zurückhaltend dennoch auf eine stille Weise virtuos. Und ihre Stimme kann ebenso verzweifelt Flüstern wie bitter anklagen. Es gibt keinen Trost für sie, zu klar sind ihre Beobachtungen.” – John Pareles, The New York Times

“Für eine Frau die normalerweise solo auftritt mit eher stillen denn lauten Kompositionen, ist Chris Pureka ziemlich unüberhörbar.” – Billboard Magazine

www.chrispureka.com

Tracklisting:

01. Wrecking Ball
02. Hangman
03. Shipwreck
04. Barn Song
05. Broken Clock
06. Landlocked
07. Song For November
08. Lowlands
09. Time Is The Anchor
10. Damage Control (prelude)
11. Damage Control
12. August 28th

Das Album Chris PurekaHow I Learned To See In The Dark” (Haldern Pop Recordings) erscheint am 21.02.2014.

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