Illute – So Wie Die Dinge Um Uns Stehn

Image: 1587909 Es gibt Verbindungen, die wohl im Himmel geschlossen wurden. Zu ihnen gehört auch die zwischen der Wahl-Berlinerin Illute und dem Wiener Starproduzenten Alexander Nefzger. Was 2010 erfolgreich begann, wird jetzt mit "So Wie Die Dinge Um Uns Stehn" weitergeführt. Mit neuem Label und der Erfahrung von drei konzertreichen Jahren im Hintergrund, strecken die poetischen Preziosen Illutes ihre Fühler weit über den itrospektiven Tellerrand des Vorgängeralbums hinaus, um zu schauen, wie die Dinge da draussen so um uns stehen. Die Platte schwelgt in satten Streichersounds und prachtvollen Bläsersätzen, auch Ukulele, Melodica und vertrackte Vokalharmonien entspinnen hier solch zarte Klangnuancen, dass die lediglich seismographisch zu erspüren sind. Da gerät ein Stück wie "Trotzalledem" schon mal zur Streicherogie giganischen Ausmassens, besticht "Horizont& Bäume" mit Monsterbass, pupsender Tuba und echter Rock'n'Roll-Attitüde, konterkariert der "Kleine Wertekanon" karibisch-frohsinnig seinen eher nachdenklichen Text. Lieblinge wie das verträumt-sehnsuchtsvolle "Kein Land in Sicht" mit seinem jazzigen Schlagzeug. "Wie es will" mit seinen gegeneinander versezten Chören oder der sich für alle Zukunft ins Melodiegedächtis kletternde Miniaturwalzer "Sichtbar", machen das neu Album der sensiblen Songpoetin zu wohltuendem Food for Thought im wagnisarmen Formatradioallerlei. Erhältlich ab 14.03.2014

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