Dauwd – Kindlinn

Image: 1587928 Mit Dauwd stößt eines der vielversprechendsten Talente des Vereinigten Königreiches zur Künstlerriege von Kompakt. Nach einem Remix von Comas "My Orbit" (KOMPAKT 278) im letzten Jahr, dringt der in London ansässige Produzent mit der "Kindlinn"12" nun tiefer in neues musikalisches Territorium vor und begibt sich auf eine üppig instrumentierte Reise voll zündender Rhythmen und epischer Melodien. In drei schillernden Tracks rückt er zunehmend ab vom UK-Sound, für den er anfänglich bekannt wurde und erfindet sich als Virtuose von treibendem House und romantischem Techno neu.

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Mit DAUWD stößt eines der vielversprechendsten Talente des Vereinigten Königreiches zur Künstlerriege von Kompakt. Nach einem Remix von COMAs MY ORBIT (KOMPAKT 278) im letzten Jahr dringt der in London ansässige Produzent mit der KINDLINN 12" tiefer in neues musikalisches Territorium vor, einer üppig instrumentierten Reise voll zündender Rhythmen und epischer Melodien. In drei schillernden Tracks rückt er zunehmend ab vom UK-Sound, für den er anfänglich bekannt wurde, und erfindet sich als Virtuose von treibendem House und romantischem Techno neu.

Als Wanderer zwischen den Welten weist DAUWD irakische Wurzeln auf, ist aber in den USA geboren und in Wales aufgewachsen - ein passend vielseitiger Hintergrund für ein Gemüt, welches keine kulturellen oder stilistischen Grenzen in der elektronischen Musik anerkennt. So unterschiedliche Koryphäen wie Gilles Peterson, Caribou oder Nick Hoeppner sangen bereits Loblieder auf ihn, dank erster Veröffentlichungen auf Pictures Music und Ghostly International, die das gebannte Publikum vertraut machten mit der reichhaltigen akustischen Tapisserie, welche das Ausnahmetalent in seinem Studio verwebt. Hier fügt er die verschiedenen musikalischen Einflüsse zusammen und bleibt doch äußerst fokussiert auf eine unverfälschte künstlerische Vision.

Ein im Vergleich zu vergangenen Großtaten neuer Sound wird in den drei Tracks von KINDLINN hörbar, allesamt mit klassischem Analog-Equipment zusammengeschraubt: der Titeltrack etwa begann als simpler LinnDrum-Jam, der auf den ikonischen Klängen der legendären Drum-Maschine aufbaut, sich jedoch bald zu einem komplett anderen Biest entwickelt. LYDIA zeigt eine ähnliche Vorliebe für schmachtende Synthesizer und hinreißende Texturen, reist jedoch auf steilerer Flugbahn, mit treibenden Beats und stichelnden Feedbackschleifen, die das emotionale Momentum einrahmen. Derweil entstammt RAIN RAKER nahezu komplett der 303 - was man anhand des reinen Sounds nicht erraten könnte, da der Track sich tief in seine freischwebenden, über einen subtilen Puls gelegten Sequenzen eingräbt. Ein wundervoller Abschluß für ein emotionsgeschwängertes Release. Erhältlich ab 04.04.2014

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