Money For Rope – Money For Rope

Image: 1592184 Wenn ihr Money For Rope aus Australien noch nicht gehört habt, dann ist die Zeit dafür jetzt reif. Das Album von Money For Rope ist eine überwältigende Produktion - neun Songs die euch in die Welt des Melbourner Undergrounds versetzen. Sechs Jungs, zwei Drumkits, zwei Gitarren, ein Bass und vierstimmiger Gesang verschmelzen zu einem erstaunlichen und vielleicht auch überraschenden Sound, den ihr mit Sicherheit nicht verpassen wollt. Das Album klingt wie Nick Cave in Surround, wie Crowded House, nur mit ein paar mehr Bier, wie Midnight Oil, nur nicht so ölig ... und wie der unglaubliche australische Rock'n'Roll Spirit, den wir noch bei Zeitgenossen wie Fraser A Gorman, Mother & Son, Dan Kelly, The Drones und Damn Terran finden.

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Wenn ihr Money For Rope aus Australien bis jetzt noch nicht gehört habt, dann ist die Zeit dafür jetzt reif. Das Album von Money For Rope ist eine überwältigende Produktion - neun Songs die euch in die Welt des Melbourner Undergrounds versetzen. Sechs Jungs, zwei Drumkits, zwei Gitarren, ein Bass und vierstimmiger Gesang verschmelzen zu einem erstaunlichen und vielleicht auch überraschenden Sound, den ihr mit Sicherheit nicht verpassen wollt. Das Album klingt wie Nick Cave in Surround, wie Crowded House, nur mit ein paar mehr Bier, wie Midnight Oil, nur nicht so ölig ... und wie der unglaubliche australische Rock'n'Roll Spirit, den wir noch bei Zeitgenossen wie Fraser A Gorman, Mother & Son, Dan Kelly, The Drones und Damn Terran finden. Es klingt ein wenig so wie der unsterbliche Geist der The Meanies im 21. Jahrhundert, allerdings harmonischer - keine Überraschung, denn Wally Meanie ist jetzt der Manager der Jungs. Wie viele Aussiebands aus dem Garagenrock-Genre schrecken Money For Rope nicht davor zurück dunkel und zugleich tiefgängig zu sein. "Misery Lane" bietet einige wirklich schockierende Textpassagen und "Easy Way Out", der finale Song des Albums, erzählt von suiziden Tendenzen. Diese Jungs singen Lieder über Herzschmerz und Verlust mit mutig klingenden Gitarren und einem antreibenden Schlagzeug. Sie erwecken den Sound von Split Enz, Dave Dobbyn und sogar ein wenig John Lennon, sein Song "Gimme Some Truth" könnte die Band zu ihrem Namen inspiriert haben. Ihr könnt Leadsänger Jules McKenzie Stimme im Bad Seeds-Style durch dieses dunkle und doch energetische Album schmettern hören: Von ruhigeren Nummern wie z.B. "Misery Lane" bis zu kräftigen Güterzugsongs "Hang 'em High" oder vom Surf-Rock gefärbten, beschwingten, romantisch anmutenden Rockballaden wie "You'll Be Gone". Es ist zutiefst tröstend zu wissen, dass diese Jungs, die in einer Kassettenfabrik arbeiten, die Boote renovieren, die Gewürzmischungen herstellen, diese Band auf die Beine gestellt haben und raffinierten Rock'n'Roll spielen. Es sind Jungs wie diese - der Typ von nebenan - die das Rückrad der australischen Musikindustrie ausmachen. Sie gehen gerne Angeln, schauen Fußball, eben ganz normale Typen. Sie singen über das, worüber sie abends im Pub grübeln, Schnapsideen und Männerträume, das Streben nach Zufriedenheit, und manchmal auch die Sehnsucht nach Frauen (und natürlich dem Herzschmerz). Wisst ihr was? Sie schreiben wirklich verdammt gute Melodien. Erhältlich ab 30.01.2015
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