Sascha Funke – Zug Um Zug

Image: 1592754 Voller Vorfreude können wir ein neues Release von Sascha Funke ankündigen: als erste Kompakt-Veröffentlichung unter eigenem Namen in mehr als einem Jahrzehnt wird "Zug Um Zug" sowohl die Freunde seiner Solo-Produktionen wie jene seiner Arbeiten mit Saschienne begeistern - dank seines Hangs zu stilsicherem und hypnotischem Techno, der das Unbekannte im Vertrauten findet. Man könnte ihn jetzt zur Rückkehr beglückwünschen, doch andererseits war er ja nie wirklich weg.

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Voller Vorfreude können wir ein neues Release von SASCHA FUNKE ankündigen: als erste Kompakt-Veröffentlichung unter eigenem Namen in mehr als einem Jahrzehnt wird ZUG UM ZUG sowohl die Freunde seiner Soloproduktionen wie jene seiner Arbeiten mit Saschienne begeistern - dank seines Hangs zu stilsicherem und hypnotischem Techno der das Unbekannte im Vertrauten findet. Man könnte ihn jetzt zur Rückkehr beglückwünschen, doch andererseits war er ja nie wirklich weg.

Fast ein Sprung zwischen Generationen, ist doch überraschend viel Zeit vergangen seit SASCHA FUNKEs letztem Solo-Release mit Kompakt, dem 2001er DREI AUF DREI (KOMPAKT 29) - doch mehr als wettgemacht hat der Berliner Produzent das mit seiner Teilhabe an Saschienne, dem Projekt welches er zusammen mit Komplizin Julienne Dessagne ins Leben gerufen hat. Der tiefe, mitreissende Techno ihres Albumdebüts UNKNOWN (KOMPAKT 255 CD 98) fand glühende Anhängerschaft - und kann nun auch als idealer Leitfaden zu Saschas aktuellem Solo-Output dienen.

Der Titeltrack ZUG UM ZUG bekennt sich offen zur Erbfolge und startet zurückhaltend, mit nur ein paar flächig getupften Drones und einer gerade gehaltenen Bassrum gewappnet - doch das ist alles was SASCHA FUNKE braucht um komplexe Spannung zu erzeugen. Zusätzliche Percussion und die Einführung eines sparsam gesetzten Pianos transportieren tiefer in den eigentümlich stillen Wirbelsturm im Herzen dieses Tracks hinein, eine vorzügliche und aufregend mehrdeutige Hörerfahrung.

Das rückseitige ALLES IN ALLEM optioniert einen etwas direkteren Ansatz, lässt die balsamierenden Flächen des Titeltracks zugunsten von ernstzunehmendem Sub-Bass-Gemach fallen - und für jene funky minimalistischen Gitarrenzupfer, die wir aus Saschas Frühwerk kennen und lieben. Nichtsdestotrotz trägt auch dieser Track seinen wahrnehmbaren Anteil an bizarrer Synthie-Zierde, die die Dinge in unerwartete Richtungen drängt - und so Saschas aktuellstes 12"-Unterfangen mit einem besonders starken Eintrag in die ohnehin schon beeindruckende Diskographie versieht. Erhältlich ab 07.11.2014

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