Marsen Jules – Marsen Jules At GRM

Image: 1593028 Anschließend an sein hochgelobtes Album "Beautyfear", das im Frühjahr für die Bestenliste zum Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert war und derzeit noch in den Top-Ten der Deutschen Chill Out Chats vertreten ist, überbrückt der Dortmunder Sound-Poet Marsen Jules die Zeit mit einem konzeptuellen Mini-Album. Die beiden Stücke des 35 Minuten langen Release entstanden während einer zweiwöchigen Künstler-Residenz in den legendären GRM-Studios in Frankreich. Sich dicht überlappende Streicher-Crescendo schimmern dabei elegisch gleitend aus einer fast psychoakustischen Klangwand aus warmen Drones hervor, um in nahezu endlos langen Hallfahnen und Fade-Outs zu verklingen. Ein bewegendes Album, dass die Qualität besitzt den Hörer komplett in seinen Bann zu ziehen.

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Anschließend an sein hochgelobtes Album "Beautyfear", das im Frühjahr für die Bestenliste zum Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert war und derzeit noch in den Top-Ten der Deutschen Chill Out Chats vertreten ist, überbrückt der Dortmunder Sound-Poet Marsen Jules die Zeit mit einem konzeptuellen Mini-Album. Die beiden Stücke des 35 Minuten langen Release entstanden während einer zweiwöchigen Künstler-Residenz in den legendären GRM-Studios in Frankreich. Die "Groupe de Recherches Musicales", ein Institut zur Erforschung elektroakustischer Musik, wurde 1958 vom Komponisten Pierre Schaeffer gegründet. Dieser wiederum ist einer der wichtigsten Protagonisten der "Musique Concrète", einer Musikbewegung, die bei ihren Stücken zuvor aufgenommene, sogenannte konkreten Klängen und deren elektronische Manipulationen zur kompositorischen Basis machte. Anstelle klassischer Instrumente kamen dabei Bandmaschinen, Plattenspieler und Radioempfänger zum Einsatz und erweiterten den bis dato bekannten Horizont musikalischer Möglichkeiten. Mit ihren radikalen und damals revolutionären Ansätzen erlangte die Gruppe internationale Aufmerksamkeit und wird heute als historischer Angelpunkt für die Entwicklung der elektronischen Musik gesehen. Für den Soundpoeten Martin Juhls war insbesondere der radikale Ansatz jedes akustische Ereignis als potentielle Musik deuten zu können schon immer eine große Inspiration, weshalb es eine große Ehre für den Dortmunder war im Jahre 2009 für zwei Wochen in den legendären Räumen arbeiten zu dürfen. In den dort entstandenen Stücken dringt er noch weiter in die subatomare Ebene der Sound-Partikel vor als bisher. Sich dicht überlappende Streicher-Crescendo schimmern dabei elegisch gleitend aus einer fast psychoakustischen Klangwand aus warmen Drones hervor, um in nahezu endlos langen Hallfahnen und Fade-Outs zu verklingen. Ein bewegendes Album, dass die Qualität besitzt den Hörer komplett in seinen Bann zu ziehen. Erhältlich ab 07.11.2014

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