Springintgut & F.S. Blumm – The Bird And White Noise

Image: 1592933 Sie wollten eigentlich nur einen Track zusammen aufnehmen, für die gemeinsame Japan Tournee im letzten Frühling. Auf der Tour sollten Springintgut und F.S. Blumm ihre aktuellen Solo-Alben*) in neun japanischen Städten präsentieren, ein gemeinsamer Track als Zugabe konnte dabei nicht schaden. Das Duo entpuppte sich als Selbstläufer: Aus einem Track wurden im Handumdrehen siebzehn! Wenn man bedenkt, dass beide Künstler für ihre jeweiligen Solo-Alben sechs Jahre gebraucht haben, ist es umso erstaunlicher, dass sie „The Bird And White Noise“ innerhalb von zwei Monaten eingespielt haben.

Springintguts elektrifiziertes Cello und F.S. Blumms Akustikgitarre erweisen sich im Studio dabei aufs Feinste kompatibel. Ihre Vorliebe zu Details verzahnt die Sounds ihrer Instrumente mit zahllosen Fieldrecordings von Konzertreisen in Indien, Italien und Japan. Zusammengehalten werden ihre melodischen Sessions von langsamen,
druckvollen Beats. Springintgut hat sich zuvorderst um die Studioproduktion gekümmert, während F.S. Blumm – ein alter Hase im Hörspielmachen – die Tracks und Fragmente des Albums in langen Bögen montiert und gemischt hat. „The Bird And White Noise“ lädt zur Reise ein, will am Stück als Album gehört werden.
Während der Opener oder „Eskimono“ die lyrischen Seiten des Duos zeigen, setzen Tracks wie „Land Ab Neu“ oder „Chitin“ wuchtigereAkzente mit Bass und 808. „Chitin“ ist ein später Höhepunkt auf dem Album, der sich über Minuten zu einem massiven Groove aufbaut in einer abstrakten, insektenhaften Soundwelt, in der sich in der Mitte romantische Celloakkorde den Weg brechen.
Erhältlich ab 07.11.2014

Getaggt mit: