Eating Snow – Eating Snow (180g+Poster+MP3)

Image: 1598393 180gr Vinyl, inkl. Download Code & Poster !

Vom Festival zum Feature zur Freundschaft, vom Techno zur Electronica zur
Band. So könnte man twitterkompatibel mit nur wenigen Zeichen den bisherigen
Weg von Eating Snow beschreiben, der für Douglas Greed und Mooryc gerade
erst seinen Anfang genommen hat. Kennengelernt haben sich die beiden 2010
bei einem Festival in Polen, schon wenig später entstanden die gemeinsamen
Tracks „Pain“ und „Morning Gloria“, zu hören auf Douglas Greeds Debütalbum
„KRL“. Doch „Dougi“ und Mooryc landeten nicht nur schnell auf einer Wellenlänge,
sondern fanden zudem trotz ihrer unterschiedlichen musikalischen
Wurzeln wie von selbst zu einem gemeinsamen Sound, der von sinnlicher
Indietronica über eindringlichem House bis hin zu perfekt groovenden Popmomenten
reicht.
In seiner ganzen Bandbreite gibt es diesen Sound nun über dreizehn Tracks
verteilt auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum „Eating Snow“ zu hören, das
unter anderem in Poznan, Wustrow, Jena und natürlich auch Berlin entstand,
wo nicht nur Mooryc seit ein paar Jahren lebt, sondern auch Douglas Greed im
Sommer 2014 seine Zeit verbrachte. Einen guten Teil davon fanden sich die
beiden zusammen im Studio wieder, tranken lauwarmes Bier, lachten sich über
den größten Blödsinn die Milch aus der Nase und kumpelten bis tief in die Nacht
ab. Zudem spürten sie ihrem gemeinsamen Faible für die dunkleren Momente
der Popmusik nach und zurrten elektronische Beats sowie Melodien und Texte zu
einem magischen Ganzen zusammen, das die einzigartige Stimme von Mooryc
auf die so melancholische wie euphorische Ader in der Musik von Douglas Greed
treffen lässt – und dabei dem Dancefloor-Diktat gänzlich entsagt.
Den Auftakt zum Album bildet das sinnlich-mäandernde „Over“, das den Hörer
über zwei Minuten hinweg auf den kommenden musikalischen Trip einstimmt und
bereits selbst Teil dessen ist. Daraufhin lässt „The Cut“ über einen Herzschlag-
Beat und hypnotisch-oszillierende Synthesizer sanfte Piano-Modulationen und
Mooryc‘ bittersüßen Gesang weite Kreise ziehen. „Let You Down“ sucht und
findet die Tiefe im Pop, während „Mine“ im Anschluss die Brücke zu weit
ruhigeren Tönen schlägt. Auch das reduzierte „Beauty Of Destruction“ zeigt,
dass in dem Sprichwort „Weniger ist mehr“ nach wie vor einiges Wahres steckt,
bevor „Gravel And Trees“ die BPM-Schraube wieder anzieht und „Forever Is
Gone By Now“ den Beat feinfühlig bricht und die Sehnsucht Einzug halten lässt.
Geheimnisvoll gibt sich danach „This Emptyness Is Mine“, bevor „Chameleon“
noch einmal rein instrumentale Wege geht, dabei weite Räume aufmacht
und Platz für eine hinreißende Melodie und Klänge spielender Kinder schafft.
Zutiefst persönlich bis zuletzt, leitet das träumerische „Last Summer Day“ das
reduziert-akustische Ende des Albums ein und erinnert an die zurückliegende,
gemeinsame Reise. Doch erst das bereits zuvor veröffentlichte „Siamese Twins
By Choice“ schließt in einer neuen Version ebendiese perfekt ab.
Um das Ganze magisch-melancholisch zu komplettieren, haben sich Eating
Snow das Künstler-Duo HERAKUT ins Boot geholt, die mit ihrem unverkennbar
roughen Skizzenstil und fragilen Erhältlich ab 11.09.2015

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