Motohiko Hamase – Intaglio

Image: 1620003 Die Wiederentdeckung der längst vergessenen japanischen Elektronik, des Jazz und der New Age Musik ist auf einem neuen Höhepunkt. Doch obwohl viele Neuauflagen bereits die Plattenläden auf der ganzen Welt überschwemmen: Die große, vielfältige Musikkultur Japans hat noch einige Kleinode auf Lager, die wirklich fehlen. Als der heute 66-jährige Künstler in den 70er Jahren begann, ein professioneller Musiker zu werden, wurde er schnell zum versierten Studio-Instrumentalisten und wurde Teil des großen modernen Jazz Isao Suzuki Sextett, wo er mit Legenden wie dem Pianisten Tsuyoshi Yamamamoto oder dem einzigartigen Fusion-Gitarristen Kazumi Watanabe spielte. In den 1980er Jahren begann Hamase sich langsam vom Jazz zu lösen und ertränkte sich und seine musikalische Vision in New-Age-, Ambient- und Experimental-Elektronik-Sphären, in denen er seine funky meditative Art, den Bass über luftige Klänge und Arrangements zu spielen, einbrachte. Sein erstes Soloalbum “intaglio” war nicht nur ein Meilenstein im japanischen New-Age-Ambiente, es war auch eine frische Klangreise im Jazz, die überhaupt nicht nach Jazz klingt. Jetzt freut sich Studio Mule, die Neuaufnahme seines Juwels aus dem Jahr 1986 anzukündigen, die neue Türen der Wahrnehmung öffnet. Erhältlich ab 10.08.2018

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