The Day zelebrieren ihre Gegensätze voller Genuss

The DayLaura Loeters und Gregor Sonnenberg alias The Day sind ein Duo, das seine Gegensätze nicht nur zulässt, sondern sogar genussvoll zelebriert. Träumerisch anmutender Dream-Pop trifft hier auf einen von Hardcore gelernten und gelebten DIY-Ethos. Karge, federnde und entrückende Dynamik wechselt sich mit einer wild träumenden Harmonik ab, Rock und Synthies schaffen ebenso anregende Kontraste wie Abendkühle, reduzierte Postpunk Referenzen. Daran schließen sich Thematiken an, die Privates und Politisches genauso oft verbinden wie gegenüberstellen. The Day spielen eine Musik, die sich in ihrem Eskapismus der Utopie genauso zuneigt wie einer gepflegten Schwermütigkeit und sich so gegen allzu festgelegte Deutungszusammenhänge verwehrt. The Day ist vor allem eine internationale Fernbeziehungskonstellation, ein fast schon feierlich ausgedrückter paneuropäischer Gedanke der Vereinigung (der gerade in diesen Monaten nicht zu oft betont werden kann). The Day haben bisher zwei sehr schöne EPs in Eigenregie aufgenommen, waren unentwegt unterwegs, haben für Kate Tempest eröffnet und waren mit Turnover auf Tour. Und ganz nebenbei arbeiten die beiden weiter an der Formulierung ihrer eigenen Version zurückgenommener, melancholischer Popmusik. Die Stücke von The Day sind intim ohne sich aufzudrängen und erzählen mit von innen kommender Ruhe. [ Foto © Lumi Lausas ]

www.sinnbus.de

Tracklisting:

01. Island
02. Where The Wild Things Are
03. Grow 4. The Golden Glow
05. Yet To Come
06. Exit Sign
07. We Killed Our Hearts
08. Gravity Has Played Its Part
09. Berlin
10. I Drew A Map
11. The Years
12. Illuminate
13. Folded Paper Planes

Das Album The DayMidnight Parade” (Sinnbus) erscheint am 18.01.2019.

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