Suche nach “AXIS” — 28 Treffer

  • Technical Space Composer’s Crew (Czukay & Dammers) – Canaxis 5 (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1619010 Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can – die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer – sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September – zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 28.09.2018 Getaggt mit:
  • Jeff Mills – Sequence – A Retrospective Of Axis Records

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1616697 Exzellente Compilation von Axis Records zu ihrem gleichnamigen Buch “SEQUENCE – A Retrospective Of Axis Records” zum 25-jährigen Jubiläum des legendären Detroiter Techno-Labels von Jeff Mills. Während das Buch mit seinen über 300 Seiten die Geschichte und Entwicklung von Axis Records dokumentiert, gibt die Doppel-CD die musikalischen Meilensteine des Labels in chronologischer Reihenfolge wieder. Erhältlich ab 12.01.2018

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  • Alvin Lucier – So You… (Hermes, Orpheus, Eurydice)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1621966 "So You ... (Hermes, Orpheus, Eurydice)" ist ein großes neues Werk des legendären Experimental-Komponisten Alvin Lucier. Es ist ein einstündiges Epos, das den bekannten Orpheus-Mythos aus einer weniger vertrauten Perspektive verfolgt: der von Eurydike, wie es sich der Dichter H.D. vorstellt, eine Eurydike, die Orpheus wegen seiner Hybris bei dem Versuch sie zu retten anhält. Zwei wichtige und bisher unterschiedliche Aspekte von Luciers Praxis kommen in diesem Stück zusammen: die Erforschung von Interferenzmustern in eng abgestimmten Intervallen und die Erforschung von Resonanzkammern. Aus Lautsprechern, die in Amphoren montiert sind, verfolgt ein sich ständig drehendes Geflecht aus schlagenden Sinuswellen den Abstieg in die Tiefen der Hölle, und dann den Versuch, wieder ins Leben zu klettern. Die Sängerin Jessika Kenney und die langjährigen Lucier-Mitarbeiter Anthony Burr und Charles Curtis verkörpern die drei Titelcharaktere in tief fokussierten Performances, die sich gegen den Prozess des Sweeps durchsetzen oder in ihn verstrickt werden. Die Elektronik wurde in Echtzeit vom Programmierer und Geräteentwickler Tom Erbe gemischt.
    Diese Aufnahme hat alle atemberaubenden akustischen Effekte, die man von einem Lucier-Stück erwarten würde, aber sie zeichnet sich auch durch ein starkes Gespür für narratives Drama und rohe Emotionen aus, die unerwartet und tief beeindruckend sind. Präsentiert in einem luxuriösen Digipak mit einem Booklet mit dem Originalgedicht und umfangreichen Liner Notes von Alvin Lucier, Anthony Burr und Cathy Gere. Erhältlich ab 30.11.2018 Getaggt mit:
  • Holger Czukay – Der Osten Ist Rot (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1619612 "Der Osten Ist Rot" erschien im Original 1984 auf Virgin Records. Das Album, bei dem u.a. Jaki Liebezeit (Can) und Conny Plank mitwirkten, erscheint hier erstmals auf CD! Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can - die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer - sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein Geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September - zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 12.10.2018 Getaggt mit:
  • Holger Czukay – Rome Remains Rome (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1619614 "Rome Remains Rome" erschien im Original 1987 auf Virgin Records. An den Aufnahmen beteiligt waren u.a. Jah Wobble (PiL), Jaki Liebezeit und Michael Karoli (beide Can). Das Album erscheint zum ersten Mal auf CD! Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can - die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer - sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein Geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September - zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 12.10.2018 Getaggt mit:
  • Holger Czukay – Moving Pictures (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1620141 "Moving Pictures" erschien im Original 1993 auf Mute Records ausschließlich als CD. Mitwirkende Musiker waren u.a. Jah Wobble (PiL), Michael Karoli (Can) und der Kölner Keyboarder Helmut Zerlett! Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can - die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer - sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein Geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September - zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 12.10.2018 Getaggt mit:
  • Holger Czukay, Jah Wobble, Jaki Liebezeit – Full Circle (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1619008 Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can – die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer – sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September – zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 28.09.2018 Getaggt mit:
  • Holger Czukay – Movies (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1619619 Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can – die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer – sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September – zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 28.09.2018 Getaggt mit:
  • Inland & Julian Charrière – An Invitation To Disappear

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1620980 An Invitation To Disappear ist das Debütalbum des britischen Musikers Inland alias Ed Davenport – und seine erste Veröffentlichung auf A-TON. Basierend auf seinem Soundtrack für die Videoinstallation des Konzeptkünstlers Julian Charrière hat Davenport Field Recordings und anderes Ausgangsmaterial in acht Tracks spektralen Ambient-Technos übertragen. Inspiriert ist Inlands Musik von Charrières visuell bestechender 76-minütiger Kamerafahrt durch eine Palmölplantage in Richtung eines totemischen Soundsystems auf Anschlag.
    Sowohl Album wie auch Original-Score entstanden als Antwort auf den 200. Jahrestag des Ausbruchs des indonesischen Vulkans Tambora (1815), der die Welt in Dunkelheit tauchte und eine Reihe extremer Wetterereignisse auslöste. Seinerzeit resultierte diese natürliche Umweltkrise in zahlreichen globalen Hungersnöten, in der nördlichen Hemisphäre weitläufig als „das Jahr ohne Sommer“ bekannt. Weltweit waren Gesellschaften gezwungen, sich den plötzlichen radikalen Veränderungen in Temperatur und Wetter anzupassen.





    An Invitation To Disappear bietet eine zeitgemäße Interpretation und führt Betrachter – und
    Hörer – entlang eines scheinbar endlos geraden, mit Palmen gesäumten Weges, von
    Sonnenauf- bis -untergang, eine bio-kommerzielle Monokultur, dort wo einst ewiger Urwald
    florierte. Lichter flackern zwischen obstbehangenen Bäumen, in der Ferne lodert ein Feuer im
    Unterholz, da wo die Grenze zwischen Naturaufnahme und Computersimulation verwischt.
    Gleichzeitig beginnt sich zuvor zusammenhangloses Rumoren verschiedener Sub-Frequenzen
    in rhythmische Konturen zu wandeln.
    Klanglich reflektiert wird dies mittels acht Eindrücken von üppigem, künstlichen Dschungel,
    bestehend aus Myriaden surrender Fauna, gestaltwandelnder Melodien und kollosalem
    Bassweight. Alle Wegen führen in Richtung eines apokalyptischen Dancefloors, wobei das
    Tempo stark schwankt: Rhythmen lösen sich von gerade zu gebrochen auf, die Synths ticken
    entlang ihrer eigenen inneren Uhr (und Logik). Durch die Gegenüberstellung von industrieller
    Landwirtschaftskultur und Rave Culture erforscht das Album die Industrialisierung und
    Raffinierung von Natur – als auch die merkwürdigen Formen, die aus den synthetischen
    Flächen beider Kulturen hervorkriechen.
    Als Inland hat Davenport vormals Soundtracks für andere Installationen des schweizerischen
    Künstlers Charrière entworfen. Charrières künstlerische Praxis will ökologische Wissenschaft
    und Kulturgeschichte miteinander verbinden, findet oft an abgelegenen geophysikalischen
    Orten wie dem ewigem Eis, Vulkanen und radioaktiv kontaminierten Flächen statt.

    Julian Charrière ist ein in Berlin lebender französisch-schweizerischer Künstler. Als ehemaliger Schüler Olafur
    Eliassons am Institut für Raumexperimente erforscht Charrières Kunst post-romantische Konstruktionen von
    Natur, inszeniert Spannungen zwischen geologischen Zeiträumen in Bezug auf die Menschheit. Seine Arbeiten
    wurden bereits weltweit gezeigt, unter anderem als Hauptausstellung der Biennale di Venezia (2017), einer
    Einzelausstellung in der Kunsthalle Mainz (2018) und einer Einzelausstellung in der Berlinischen Galerie
    (Eröffnung 26. September 2018, geöffnet bis 8. April 2019).
    Inland (Ed Davenport) lebt als britischer Produzent, DJ und Gründer des Labels Counterchange Records in
    Berlin. Bekannt für seine detaillierten und explorativen House- und Technoveröffentlichungen auf seinem
    eigenen Label, erschien seine Musik auf Infrastructure New York, Naïf und andernorts. Davenport bewegte sich
    zuletzt mehr auf die zeitgenössische Kunstwelt zu, fand Inspiration in der gegenseitigen Befruchtung in Berlins
    Kunst- und Musikszenen. Frühere Sounddesign-Kollaborationen mit Charrière wurden in Institutionen wie dem
    Musée des Beaux-Arts de Lausanne (2014) und der Thyssen-Bornemisza Contemporary in Wien (2017)
    ausgestellt.
    Die Galerie-Fassung von An Invitation To Disappear wurde erstmals im April in der Kunsthalle Mainz gezeigt
    und wird bis Frühjahr 2019 in der Berlinischen Galerie im Rahmen von Charrières Einzelausstellung As We
    Used to Float ausgestellt, Eröffnung am 26. September 2018. Das Album wird erstmals live zusammen mit einer
    Videoinstallation im Rahmen einer Berghain-Sonderveranstaltung vorgestellt, am selben Abend als Teil der
    Berlin Art Week. Erhältlich ab 28.09.2018 Getaggt mit:
  • Holger Czukay – Radio Wave Surfer (Remastered)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1619616 "Radio Wave Surfer", aufgenommen u.a. mit den Can-Kollegen Jaki Liebzeit und Michael Karoli, erschien im Original 1991 auf Virgin Records! Betrachtet man die bewegte Biografie des Can-Bassisten Holger Czukay, könnte man zu dem Schluss kommen, der experimentierfreudige Musiker sei ein exzentrischer und unbändiger Freigeist. Doch Czukay betonte in Interviews immer wieder, dass er in seinem Schaffen stets auf einen musikalischen Partner angewiesen sei, egal ob in Form eines konkreten Gegenübers oder durch Radiowellen und später das Internet. Doch die meisten seiner Partner waren aus Fleisch und Blut. Sein dem Kino verwandtes Gesamtwerk schmückt sich mit einer Besetzung, die der eines Scorcese-Films gleichkommt: Brian Eno, Phew, Rolf Dammers, David Sylvian, Annie Lennox, Jah Wobble, die Kollegen von Can - die Aufzählung ließe sich noch weit fortsetzen. Viele dieser Meisterwerke sind heute vergriffen, und so hat es sich das Label Grönland, das Anfang des Jahres zu Holgers 80. Geburtstag bereits die vielbeachtete Retrospektive CINEMA veröffentlichte, zur Aufgabe gemacht, Holgers Musik in remasterten Neuauflagen wieder zugänglich zu machen.

    Den Auftakt machten zwei Wiederveröffentlichungen mit David Sylvian (Japan), der als Musiker so sehr zu Czukay passt, wie vielleicht kein anderer - sein Werk ist geprägt von Gegensätzen zwischen einladender Popmusik und eigensinnigen Experimenten. Zwei der spannendsten dieser musikalischen Versuche finden sich in "Plight & Premonition" (1988) und "Flex & Mutability" (1989), für deren Wiederveröffentlichung kein Geringerer als Sylvian selbst die Initiative ergriff. Czukays musikalischer Erstling "Canaxis 5", eine 1968 heimlich in der Nacht in Stockhausens Kölner Studio beim WDR aufgenommene frühe Sampling-Arbeit mit Rolf Dammers, die heute bei Discogs Höchstpreise erzielt, folgt Ende September - zusammen mit "Movies" (1979), dem ersten Soloalbum nach Can, sowie der Postpunk-Platte "Full Circle" (1982), eine Kollaboration mit Jaki Liebezeit (Can) und Jah Wobble (PiL), die Holger zu seinen Favoriten zählte. Mitte Oktober dann erscheinen vier weitere Solo-Platten Czukays, die einmal mehr deutlich machen, dass der Kölner Musiker zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit zu zählen ist: "Der Osten Ist Rot" (1984), "Rome Remains Rome" (1987), "RadioWave Surfer" (1991) und "Moving Pictures" (1993). Erhältlich ab 12.10.2018 Getaggt mit:
  • Spiral Deluxe (Jino Ohno Mitchell Mills) – Voodoo Magic (180g Gatefold 2LP)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1620206 Neue Doppel-EP von Spiral Deluxe, dem Electronic-Jazz-Quartett, bestehend aus Jeff Mills (Drums & Percussions), Gerald Mitchell (Keyboard), Yumiko Ohno (Keyboard) und Kenji 'Jino' Hino (Bass). Die meisten Tracks wurden live in einem Take aufgenommen, um die Magie des Moments einzufangen. Auf "Let It Go" singt die Soul-Künstlerin Tanya Michelle, der Track kommt auch im Remix des Detroiter Produzenten Terrence Parker. Die EP ist der neueste Teil der "Axis Audiophile Series" auf schwarzem 180g Doppelvinyl, wobei die Seiten A/B auf 33 1/3 und C/D auf 45 rpm laufen. Erhältlich ab 21.09.2018 Getaggt mit:
  • Michael Caine, Angie Dickinson, Nancy Allen – Dressed To Kill (Blu-ray)

    Sektion: DVD & Blu-Ray, Neue Releases

    Image: 1620619 Eine Duschszene wie aus Hitchcocks Psycho: Vor der Leere ihrer Ehe flüchtet sich Kate (Angie Dickinson) im Badezimmer in Tagträume voller Erotik und Gewalt. Ihr Psychiater Dr. Robert Elliott (Michael Caine) rät ihr diese Phantasien auszuleben. Doch die prickelnde Begegnung mit einem Unbekannten nimmt ein schreckliches Ende: Kate wird mit einem Rasiermesser ermordet. Einzige Zeugin der Tat ist die Edelprostituierte Liz (Nancy Allen) die sich gemeinsam mit Kates halbwüchsigem Sohn auf die Suche nach dem Mörder macht. Wieso stammt das Messer ausgerechnet aus Dr.Elliotts Praxis?

    Bonusmaterial :

    • Dressed to Kill - Eine Wertschätzung von Keith Gordon (6 min.)
    • Versionenvergleich - geschnitten vs. ungeschnitten vs. TV-Version (5 min.)
    • Dressed to Kill - Making Of (43 min.)
    • Verstümmelung von Dressed to Kill (10 min.) Erhältlich ab 21.09.2018 Getaggt mit:

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