Suche nach “IHT RECORDS” — 21 Treffer

  • David Gray – Gold In A Brass Age (IHT Records)

    Sektion: Highlights

    David GrayIm Verlauf seiner beeindruckenden Karriere, die bereits mehr als 25 Jahre umspannt, wurde er nicht nur mehrfach bei den BRITs und den GRAMMYs nominiert, sondern belegte gleich drei Mal die Spitze der britischen Albumcharts! “Gold In A Brass Age” heißt der neue Longplayer des englischen Singer-Songwriters, der bei IHT Records/AWAL Recordings erscheint. Produziert wurde “Gold In A Brass Age” von Ben De Vries, dem Sohn des Produzenten Kompletter Artikel →

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  • David Gray – The Best Of David Gray (IHT Records)

    Sektion: Highlights

    David GrayÜber Kobalt Label Services/IHT Records veröffentlicht David Gray die Neuauflage seiner Compilation “The Best Of”. Mehr als 25 Jahre nach Beginn seiner musikalischen Karriere präsentiert er den Nachfolger der mit Platin ausgezeichneten Compilation “Greatest Hits” von 2007. Darauf sind Highlights der Top 5-Alben “Draw The Line”, “Founding” und des von den Kritikern sehr gelobten “Mutineers” zu finden. Kompletter Artikel →

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  • Erja Lyytinen – Another World (Bluesland / Tuohi Records)

    Sektion: Highlights

    Erja LyytinenSeit sie vor etwa fünfzehn Jahren erstmals ein Aufnahmestudio betrat, ist Sängerin und Gitarristin Erja Lyytinen eine feste Größe in der internationalen Blues-Szene. “Another World” heisst ihr neues Album. Die besten Musiker sind Meister der Neuerfindung. Bob Dylans elektrische Revolution beim Newport Folk Festival. Radioheads mutige Wiedergeburt mit Kid A. Robert Plants furchtlose Flucht aus dem Kompletter Artikel →

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  • Wille And The Bandits – Paths (Omn Label Services / Farm Hand Records)

    Sektion: Highlights

    Wille And The BanditsVon wummernden Blues-Gitarren, über sozialkritische Texte, bis hin zur unverkennbaren Slide Guitar, “Paths” vereint alles, was Wille And The Bandits ausmacht und über die Jahre zu weit mehr als nur einem Live-Geheimtipp gemacht hat. In einer Zeit, in der musikalische Geschmäcker aufgrund des einfachen Zugangs zu einer breiteren Palette von Musik über soziale Plattformen immer eklektischer Kompletter Artikel →

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  • Casey – Where I Go When I Am Sleeping (Hassle Records)

    Sektion: Highlights

    CaseyCasey ist eine Band, deren Musik nicht durch ihr Image oder ihre Herkunft definiert wird, wie sie sich getroffen haben oder wo sie vorher waren. Casey ist ein Mittel des Ausdrucks, das ohne ein zugrundeliegendes Motiv entsteht, nur der Wunsch zu erfahren und zu erzählen. Musik ist ihre Liebesarbeit. Das Debütalbum “Love Is Not Enough” wurde Ende September 2016 bei Hassle Records veröffentlicht. Kompletter Artikel →

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  • Zweites Album der heißgehandelten Post-Harcode-Band Casey auf Hassle Records

    Sektion: News

    CaseyCasey ist eine Band, deren Musik nicht durch ihr Image oder ihre Herkunft definiert wird, wie sie sich getroffen haben oder wo sie vorher waren. Casey ist ein Mittel des Ausdrucks, das ohne ein zugrundeliegendes Motiv entsteht, nur der Wunsch zu erfahren und zu erzählen. Kompletter Artikel →

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  • David Gray – Gold In A Brass Age (2LP)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1622047 Gold In A Brass Age heißt der neue Longplayer des englischen Singer-Songwriters, der bei IHT Records/AWAL Recordings erscheint. Produziert wurde Gold In A Brass Age von Ben De Vries, dem Sohn des Produzenten und Soundtrack-Komponisten Marius De Vries.
    Der seit den frühen Neunzigern aktive, schon mehrfach BRIT-nominierte David Gray begibt sich im Verlauf von Gold In A Brass Age immer wieder auf klangliches Neuland, wenn er verstärkt auf elektronische Elemente, auf innovative Produktionstechniken und nicht zuletzt auf seine Intuition setzt. So basieren die Arrangements häufig auf einer Cut-and-Paste-Methode, was dem neuen Longplayer eine ganz eigene Stimmung, einen ganz eigenen experimentellen Charakter verleiht. Mit dem Albumtitel, den David Gray aus Raymond Carvers Kurzgeschichte „Blackbird Pie“ entnommen hat, bezieht er sich nicht nur auf das Gerangel um regenerative Maßnahmen in seiner Wahlheimat London, sondern auch auf seinen eigenen Hang zur Natur – für den 50-Jährigen neben der Musik schon länger eines der wichtigsten Anliegen. Für das Artwork beauftragte er den in Peckham ansässigen Tattoo-Artist London Boy: Zu sehen ist ein Nachtpfauenauge, das sich die Stadt London gekrallt hat...

    Mit Gold In A Brass Age beginnt nun das nächste Kapitel für David Gray: einen Songwriter mit einer Ausnahmestimme, der noch immer mit derselben Hingabe nach neuen Ansätzen, neuen Inspirationen und neuen Sounds sucht – und der noch nie davor zurückgeschreckt hat, sich und seine Fans mit den Ergebnissen dieser Suche zu überraschen. Erhältlich ab 08.03.2019 Getaggt mit:
  • David Gray – Gold In A Brass Age

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1622046 "Gold In A Brass Age" heißt der neue Longplayer des englischen Singer-Songwriters, der bei IHT Records/AWAL Recordings erscheint. Produziert wurde "Gold In A Brass Age" von Ben De Vries, dem Sohn des Produzenten und Soundtrack-Komponisten Marius De Vries. Der seit den frühen Neunzigern aktive, schon mehrfach BRIT-nominierte David Gray begibt sich im Verlauf von "Gold In A Brass Age" immer wieder auf klangliches Neuland, wenn er verstärkt auf elektronische Elemente, auf innovative Produktionstechniken und nicht zuletzt auf seine Intuition setzt. So basieren die Arrangements häufig auf einer Cut-and-Paste-Methode, was dem neuen Longplayer eine ganz eigene Stimmung, einen ganz eigenen experimentellen Charakter verleiht. Mit dem Albumtitel, den David Gray aus Raymond Carvers Kurzgeschichte "Blackbird Pie" entnommen hat, bezieht er sich nicht nur auf das Gerangel um regenerative Maßnahmen in seiner Wahlheimat London, sondern auch auf seinen eigenen Hang zur Natur - für den 50-Jährigen neben der Musik schon länger eines der wichtigsten Anliegen. Für das Artwork beauftragte er den in Peckham ansässigen Tattoo-Artist London Boy: Zu sehen ist ein Nachtpfauenauge, das sich die Stadt London gekrallt hat. Mit "Gold In A Brass Age" beginnt nun das nächste Kapitel für David Gray - einen Songwriter mit einer Ausnahmestimme, der noch immer mit derselben Hingabe nach neuen Ansätzen, neuen Inspirationen und neuen Sounds sucht - und der noch nie davor zurückgeschreckt hat, sich und seine Fans mit den Ergebnissen dieser Suche zu überraschen. Erhältlich ab 08.03.2019 Getaggt mit:
  • “Gold In A Brass Age” heißt der neue Longplayer von David Gray

    Sektion: News

    David GrayIm Verlauf seiner beeindruckenden Karriere, die bereits mehr als 25 Jahre umspannt, wurde er nicht nur mehrfach bei den BRITs und den GRAMMYs nominiert, sondern belegte gleich drei Mal die Spitze der britischen Albumcharts! “Gold In A Brass Age” heißt der neue Longplayer des englischen Singer-Songwriters, der bei IHT Records/AWAL Recordings Kompletter Artikel →

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  • Erja Lyytinen – Another World

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1624138 Die besten Musiker sind Meister der Neuerfindung. Bob Dylans elektrische Revolution beim Newport Folk Festival. Radioheads mutige Wiedergeburt mit Kid A. Robert Plants furchtlose Flucht aus dem Schatten von Led Zeppelin. Zu dieser Liste von Pionieren und Regelbrechern gehört auch Erja Lyytinen. Seit siebzehn Jahren kennen wir sie als die preisgekrönte Slide-Göttin, deren Songs die Bluesrock-Szene regelmäßig aufwirbeln. Doch mit ihrem neuen Studioalbum "Another World" zeigt uns die finnische Bandleaderin, dass wir bisher nur an der Oberfläche gekratzt haben. "Der Titel des Albums beschreibt die Idee, ein neues Terrain zu betreten, musikalisch und spirituell", erklärt sie. "Ich reiste in ein neues Land voller musikalischer Ideen und ohne Angst, mich selbst zu verwirklichen. Dieses Album ist offen, neugierig und verleiht Energie."

    In einer zynischen Welt, in der Bands meistens an ihrem bekannten Schema festhalten, hat Erja immer wieder die Genregrenzen überwunden: vom authentischen, traditionellen Blues wie auf ihrem internationalen Albumdebüt "Pilgrimage" (2005), über "Voracious Love" (2010), bis hin zu den souligen Tönen wie beim Elmore James-Tributalbum "The Sky Is Crying" (2014). Doch nach dem niederschmetternden Ende einer Beziehung, das schließlich zur Inspiration für "Stolen Hearts" wurde, hat Erja nun ein neues Kapitel begonnen. "Während Stolen Hearts in einer sehr harten Zeit entstand, spiegelt "Another World" eher den Frühling wider, mit neuem Leben und Hoffnung", erzählt Erja. "Das ganze Album ist rockiger und funkiger mit Elementen aus Blues, Pop, Hard Rock und auch Prog Rock - einer der Songs hat sogar einen irischen Vibe."

    "Another World" wurde von den besten und quer über den Globus verteilten "Soundarchitekten" geschrieben, aufgenommen, gemixt und gemastert. Die Songs haben legendäre Stationen durchlaufen, so unter anderem Gavin Lurssens Grammy-gekröntes Lurssen Mastering Studio in Los Angeles. Gemixt wurde es von der im texanischen Austin beheimateten Legende Chris Bell, der bereits mit The Eagles, Erykah Badu und Eric Johnson gearbeitet hat. Doch Erjas herausragende Stimme und ihr feuriges Slide-Gitarrenspiel geben den komplett selbstgeschriebenen Songs erst ihren einzigartigen Stil und das, obwohl sie diverse Stimmungen und Genres durchlaufen.


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    „Snake In The Grass“ liefert bissige Riffs in einem Start- Stopp-Groove, bei dem Erja Unterstützung von Michael Jacksons liebster Shredder-Queen, Jennifer Batten, bekommt, was schließlich zu einem Gitarren-Duell führt. Im Titelsong geht es um eine fiktionale Liebesgeschichte in einem Paralleluniversum. Der Song ist durch einen starken Gitarrensound gezeichnet, der von Gitarristen wie Eric Gales und Jimi Hendrix geprägt wurde. Der Track „Hard As Stone“ mit seinen Percussions wurde durch Erjas Jam mit dem großen Carlos Santana inspiriert. „Der Song selbst erzählt von einer hochsensiblen Person, die es sehr schwer hat, in einer sonst sehr lauten Gesellschaft zu leben“, erklärt sie.

    „Wedding Day“ blickt wehmütig auf eine schiefgelaufene Romanze und wird durch Erjas und Stargast Sonny Landreths Slidegitarrenspiel angetrieben. „Miracle“ ist eine schwelende Schönheit, bei der ein Solo der Bandleaderin erst langsam startet und schließlich in schwindelerregendem Tempo endet. „Mein größtes „Werk“ ist definitiv die Geburt meiner Zwillinge“, erzählt Erja. „Deshalb habe ich versucht den Klang weinender Babys mit dem Tremolo-Hebel der Gitarre nachzuahmen – etwas, das Jeff Beck oft macht.“

    Auch „Torn“ hat mehr, als man auf den ersten Blick erkennt: Von Sting beeinflusst und mit seinem im Refrain wechselnden Tempo hat dieser Track durch Erjas erste Violinenaufnahmen einen nahezu keltischen Vibe. Er spendet jedem Trost, der zwar blutig, aber dennoch erhobenen Hauptes aus einer schweren Beziehung kommt. „Ich stelle mir vor, wie der Hauptcharakter der Geschichte auf einem Schlachtfeld steht, mit Wunden hier und da, doch sie nimmt ihr Schild wieder auf, klopft den Staub ab und richtet ihr Gesicht der Sonne entgegen.“

    Doch es gibt immer wieder neue Schlachten, die gekämpft werden müssen. Erja singt mit entwaffnender Ehrlichkeit bei „Break My Heart Gently“ – einer verwundeten Ballade, die jeder nachvollziehen kann, der schon einmal eine Trennung durchgemacht hat („Break my heart gently“, bittet sie, „if someone else is what you want“). Für alle, die ihre im letzten Jahr veröffentlichte Single „Without You“ verpasst haben, enthält das Album diesen bittersüßen Song als Bonustrack. „Es geht um einen Menschen, der nach dem Gefühl sucht, das er einst mit jemandem hatte, der nun nicht mehr da ist“, sagt Erja, „um das Phänomen, wie der menschliche Geist von etwas oder jemandem besessen sein kann, das außerhalb seiner Reichweite liegt.“

    Doch Another World ist kein Album, das in der Vergangenheit festhängt. Dieses Album ist ein Neuanfang, zieht dabei einen Strich unter Erjas bisherige Karriere und kündigt ein neues, keinesfalls zu verpassendes Kapitel an. „In dem Album geht es um tiefgründige Geschichten und Gefühle nach einer Trennung“, erklärt sie, „darum neue Wege zu gehen, etwas Neues zu entdecken und mutig und offen in die Zukunft zu blicken. Also kommt und macht den Schritt in Another World mit mir...“

    Music & lyrics by Erja Lyytinen

    Erja Lyytinen vocals, guitars, violin
    Tatu Back bass
    Ipe Laitinen drums
    Harri Taittonen keyboards
    Abdissa Assefa percussion
    Dante & Massimo laughing on “Miracle”
    Jennifer Batten guitar on “Snake In The Grass”
    Sonny Landreth slide guitar on “Wedding Day” and “Break My Heart Gently”

    Erja Lyytinen appears courtesy of Tuohi Records
    Sonny Landreth appears courtesy of Provogue/Mascot Label Group

    Erja Lyytinen plays Fender guitars, G & L Guitars
    Tatu Back plays Wetterstrand Basses
    Ipe Laitinen plays Kumu Drums

    Recorded by Erja Lyytinen at Bluesland Studios 2019
    Recorded by Harri Taittonen at Happiness Road Studios 2019
    Recorded by Lauri Hämäläinen at E-Studio, Sipoo 
    and Sonic Pump Studios, Helsinki Finland 2018
    Recorded by Mikko Röman at Rescue Rooms studios 2018
    Mixed by Chris Bell, Austin TX USA 2019
    Mastered by Gavin Lurssen at Lurssen Mastering, Los Angeles USA 2019
    Produced by Erja Lyytinen
    Executive producer Erja Lyytinen for Bluesland Productions
    And Tuohi Records 2019
    Erhältlich ab 26.04.2019 Getaggt mit:
  • A-Sun Amissa – Ceremony In The Stillness

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1620860 Für ihr viertes Album tauchen A-Sun Amissa tiefer in die Musik ein als zuvor. Gitarren treten in den Vordergrund. Schwere, verzerrte Akkorde kommen aus dem Off, ergänzt durch dunkle Ambientpassagen. Die klaustrophobischen Atmosphären bleiben erhalten, werden aber mit einer neuen Dichte und klanglichen Experimenten kombiniert, um einen großen Sprung nach vorne in Struktur und Komposition zu ermöglichen.


    "Ceremony in the Stillness" weist auf die Themen der letzten drei Alben hin und bringt das Projekt in neue Gebiete. Die komplizierten Nuancen und lullenden Melodien von Desperate in Her Heavy Sleep (2012) tauchen wieder auf, während die wogenden Gitarren von You Stood Up For Victory, We Stood Up For Less (2013) durchgängig referenziert werden. Im Vergleich zu 2017's The Gatherer ist es klar, dass es eine festere Richtung im Songwriting gibt, da das Album durch Elemente von Doom, dunklem Ambient und Post-Rock verwebt ist und dem Zuhörer eine ganz eigene Note verleiht.

    A-Sun Amissa ist das Projekt von Richard Knox (Gründer von Gizeh Records und Mitglied von The Rustle of the Stars, Shield Patterns und Glissando) und während Knox die zentrale Rolle bei Ceremony in the Stillness einnimmt, sehen wir wieder einige Mitarbeiter, die an der Platte mitwirken.

    Als sich der Albumöffner The Black Path entfaltet, kriecht das Cello von Jo Quail durch die dicke Wand der Gitarre, um einen Moment der Ruhe zu bieten, bevor der Song mit der Einführung von Drums (aus Archelons TJ Fairfax) zum ersten Mal auf einer A-Sun Amissa Platte zum Leben erweckt wird. Neben einem dichten und sich hypnotisch wiederholenden Riff ist es A-Sun Amissas bisher heaviester Moment, wenn der Song unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht und einen bröckelnden und unruhigen Übergang von Cello und Gitarren-Drohne hinterlässt. Im Mittelpunkt des melancholischen With Wearied Eyes stehen ineinander verschlungene Gitarren, während die Atmosphäre auf das Debütalbum zurückgreift, bevor die kräftigen Gitarrenriffs auf To the Ashes zurückkehren. The Skulk erinnert an The Gatherer, als sich David McLeans Saxophon inmitten einer wechselnden Flut von Oszillatoren und Drohnen um die ondes Martenot von Christine Ott dreht. Die Platte nimmt dann eine Wendung, als No Perception of Light's einschläfernde Öffnung einem hypnotisierenden Beat und einer Bassline Platz macht, die sich zu einer Wand aus knirschenden Gitarren und Elektronik entwickelt. Je näher Remembrancer kommt, desto mehr Gitarren erklingen, desto melancholischer kehrt die Melancholie als ein einhüllender, eindringlicher orchestraler Outro zurück, der die Platte zum Abschluss bringt.

    Ob "Ceremony In The Stillness" für A-Sun Amissa einen permanenten Richtungswechsel darstellt, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass Knox sich wohl fühlt wenn er die Klangpalette von A-Sun Amissa noch weiter ausdehnt. Erhältlich ab 14.09.2018 Getaggt mit:
  • A-Sun Amissa – Ceremony In The Stillness (Ltd. Coloured LP+MP3)

    Sektion: Musik, Neue Releases

    Image: 1620861 Für ihr viertes Album tauchen A-Sun Amissa tiefer in die Musik ein als zuvor. Gitarren treten in den Vordergrund. Schwere, verzerrte Akkorde kommen aus dem Off, ergänzt durch dunkle Ambientpassagen. Die klaustrophobischen Atmosphären bleiben erhalten, werden aber mit einer neuen Dichte und klanglichen Experimenten kombiniert, um einen großen Sprung nach vorne in Struktur und Komposition zu ermöglichen.


    "Ceremony in the Stillness" weist auf die Themen der letzten drei Alben hin und bringt das Projekt in neue Gebiete. Die komplizierten Nuancen und lullenden Melodien von Desperate in Her Heavy Sleep (2012) tauchen wieder auf, während die wogenden Gitarren von You Stood Up For Victory, We Stood Up For Less (2013) durchgängig referenziert werden. Im Vergleich zu 2017's The Gatherer ist es klar, dass es eine festere Richtung im Songwriting gibt, da das Album durch Elemente von Doom, dunklem Ambient und Post-Rock verwebt ist und dem Zuhörer eine ganz eigene Note verleiht.

    A-Sun Amissa ist das Projekt von Richard Knox (Gründer von Gizeh Records und Mitglied von The Rustle of the Stars, Shield Patterns und Glissando) und während Knox die zentrale Rolle bei Ceremony in the Stillness einnimmt, sehen wir wieder einige Mitarbeiter, die an der Platte mitwirken.

    Als sich der Albumöffner The Black Path entfaltet, kriecht das Cello von Jo Quail durch die dicke Wand der Gitarre, um einen Moment der Ruhe zu bieten, bevor der Song mit der Einführung von Drums (aus Archelons TJ Fairfax) zum ersten Mal auf einer A-Sun Amissa Platte zum Leben erweckt wird. Neben einem dichten und sich hypnotisch wiederholenden Riff ist es A-Sun Amissas bisher heaviester Moment, wenn der Song unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht und einen bröckelnden und unruhigen Übergang von Cello und Gitarren-Drohne hinterlässt. Im Mittelpunkt des melancholischen With Wearied Eyes stehen ineinander verschlungene Gitarren, während die Atmosphäre auf das Debütalbum zurückgreift, bevor die kräftigen Gitarrenriffs auf To the Ashes zurückkehren. The Skulk erinnert an The Gatherer, als sich David McLeans Saxophon inmitten einer wechselnden Flut von Oszillatoren und Drohnen um die ondes Martenot von Christine Ott dreht. Die Platte nimmt dann eine Wendung, als No Perception of Light's einschläfernde Öffnung einem hypnotisierenden Beat und einer Bassline Platz macht, die sich zu einer Wand aus knirschenden Gitarren und Elektronik entwickelt. Je näher Remembrancer kommt, desto mehr Gitarren erklingen, desto melancholischer kehrt die Melancholie als ein einhüllender, eindringlicher orchestraler Outro zurück, der die Platte zum Abschluss bringt.

    Ob "Ceremony In The Stillness" für A-Sun Amissa einen permanenten Richtungswechsel darstellt, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass Knox sich wohl fühlt wenn er die Klangpalette von A-Sun Amissa noch weiter ausdehnt. Erhältlich ab 14.09.2018 Getaggt mit:

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